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Wachstumshormonmangel

Wachstum und Stoffwechsel werden normalerweise vom Körper selbst über das endokrine System geregelt. Der Hypothalamus im Zentralhirn reguliert hierbei die Konzentration der Hormone im Blut. Das Wachstumshormon (GH-wie Growth Hormone) wird über die Hypophyse vorwiegend nachts freigesetzt.

Bei Erwachsenen kann ein Wachstumshormonmangel durch einen Tumor in der Hirnanhangdrüse, bzw. durch dessen Operation oder Bestrahlung auftreten. Sollte bereits in der Kindheit ein Wachstumshormonmangel aufgetreten sein, bleibt dieser oft auch im Erwachsenenalter bestehen.

Heute weiß man, dass das Hormon auch im Erwachsenenalter eine Reihe wichtiger Stoffwechselvorgänge steuert. Bei einem Mangel kommt es z.B. zu einem verstärkten Abbau von Muskeleiweiß und zur Zunahme des Fettgewebes. Die Knochendichte nimmt ab und die Blutfettwerte verschlechtern sich. Außerdem nehmen bei vielen Patienten Leistungsfähigkeit, seelisches Wohlbefinden und damit auch die Lebensqualität ab.

Merkmale des Wachstumshormonmangels bei Erwachsenen