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Gesundes Wachstum!

Drei große Einflussfaktoren tragen zu einem normalen Wachstum von Kindern bei:

» Vererbung
» Ernährung
» Hormone

Vererbung:
Die Erbeinflüsse der Eltern sind so groß, dass man aus der Elterngröße eine genetisch mögliche ‚Zielgröße' für die Kinder berechnen kann.

Ernährung:
Besonders in Zeiten des schnellen Wachstums, wie etwa im Säuglingsalter und in den ersten Lebensmonaten, müssen die wachsenden Zellen des Körpers mit reichlichen und gut ausgewogenen Nahrungsbausteinen versorgt werden. Die Nahrung muss neben Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten auch Vitamine und Spurenelemente in ausreichender Menge enthalten.

Hormone:
Hormone sind chemische Botenstoffe des Körpers, die nach Bedarf ausgeschüttet oder zurückgehalten werden.
 

Wachstumsfaktoren

Ausschüttung des Wachstumshormons im tageszeitlichen Rythmus. Das menschliche Wachstumshormon oder Somatropin ist ein sehr wichtiges Eiweißhormon (Peptidhormon), welches zusammen mit anderen Hormonen in der kirschkerngroßen Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) im Schädelinneren gebildet wird.

Die Menge an ausgeschüttetem Wachstumshormon wird von einem übergeordneten Zentrum im Gehirn (Hypothalamus) gesteuert. Wachstumshormon stimuliert das Körperwachstum und beeinflusst die Aktivität des Stoffwechsels in nahezu allen Körperzellen. In Zeiten starken Wachstums, wie in der Pubertät, wird besonders viel ausgeschüttet. Wachstumshormon wird fortlaufend über 24 Stunden gebildet, in der Nacht deutlich mehr als am Tag.

» Thyroxin (Hormon der Schilddrüse) wirkt auf den Stoffwechsel der Zellen allgemein fördernd und ist damit für das Wachstum absolut notwendig.

» männliche und weibliche Geschlechtshormone setzen die Pubertät in Gang und steigern die Ausschüttung von Wachstumshormon in dieser Zeit.

» Kortisol (in den Nebennieren gebildet) beeinflusst bei übermäßiger Ausschüttung das Wachstum negativ und wirkt dem Eiweißaufbau entgegen.

» Insulin (Hormon der Bauchspeicheldrüse) sorgt für die Verwertung der Kohlenhydrate als Energiespender für die wachsenden Zellen
 

 
Ausschüttung des Wachstumshormons im tageszeitlichen Rythmus.